Artist: Frankreichts
Motiv: Che la vie 003
Jahr: 2021
Größe: 156 x 86 cm
Material: Metallic Art auf Dibond / Rahmen
Auflage: 1 Stück (limitiert)
Serie: Che la vie – Perversion des Geldes
Preis: 999,99 EUR
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Das Kunstprojekt „CHE LA VIE“ von Frankreichts hinterfragt die untrennbare Verbindung zwischen Kunst, Kapital und Leben. Durch die Umwandlung der Banknote mit dem Portrait von Che Guevara in Kunstwerke, entlarvt der Künstler die Manipulation und Zirkularität des Kapitalismus. Die Transformation von Geld zu Kunst und wieder zurück zu Kapital verdeutlicht die enge Verflechtung von Marktmechanismen und künstlerischem Ausdruck. Besonders provokant ist die ironische Nutzung von Guevaras Bild, das vom revolutionären Symbol zur kommerziellen Ware wird. Das Projekt stellt die Frage, ob Kunst wirklich ein Gegenpol zum Kapitalismus sein kann oder nur eine weitere Form des Kapitalismus in seiner reinsten Form darstellt.
Das Kunstprojekt „CHE LA VIE“ von Frankreichts beschäftigt sich mit der Wechselbeziehung zwischen Kunst, Kapital und Leben. Im Zentrum steht die künstlerische Transformation von Banknoten, wodurch ihre ursprüngliche Funktion als Zahlungsmittel aufgehoben und ihr symbolischer Charakter in den Vordergrund gerückt wird. Frankreichts hinterfragt durch diese Paradikmenumkehr die Mechanismen, durch die Wert entsteht und neu definiert wird.
Das Leitmotiv „Aus Geld wird Kunst – Aus Kunst wird Geld“ spiegelt die Zirkularität des Kapitalismus wider: Während Kunst üblicherweise als Gegensatz zur reinen Ökonomie verstanden wird, zeigt Frankreichts, dass beide Systeme untrennbar miteinander verbunden sind. Durch die ästhetische Dekonstruktion von Geldscheinen schafft er Kunstwerke, die ihrerseits in den Markt zurückkehren und als exklusive Sammlerstücke gehandelt werden. Diese Umkehrung des Prozesses ist ein zentrales Thema des Projekts.
Frankreichts Technik der „Durchleuchtung“ von Banknoten enthüllt verborgene Strukturen und Sicherheitsmerkmale, wodurch die visuelle und funktionelle Sprache des Geldes in einen neuen ästhetischen Kontext gesetzt wird. Diese Dekonstruktion erinnert an digitalisierte Codes und verweist auf die zunehmende Virtualisierung von Kapital.
Die künstlerische Intervention zeigt, dass Geld nicht nur ein ökonomisches, sondern auch ein kulturelles und symbolisches Konstrukt ist. Es wird als eine Form sozialer Kontrolle entlarvt, deren Gestaltung bewusst Machtstrukturen reflektiert. Indem Frankreichts diese Strukturen sichtbar macht, legt er den manipulativen Charakter des Geldsystems offen.
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